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Neues aus der Versicherungswelt

Neues aus der Versicherungswelt

Hier finden Sie aktuelle News aus der Versicherungswirtschaft!

Für das Wertvollste im Leben

News Posted on Wed, February 20, 2019 14:28:37

Die
Absicherung der Arbeitskraft schützt die Familie und den Ernährer vor dem
existenziellen Notstand. Berufsunfähigkeit kann schnell oder langsam passieren,
sie kann kommen wenn man jung ist, oder wenn man alt ist. Aber die
Wahrscheinlichkeit ist viel größer, als eine Million Euro im Lotto zu gewinnen.
Und es kann deutlich teurer sein.

Es ist noch
dunkel, als der Vater von drei Kindern morgens in sein Auto steigt. Zu seinem
Geschäftstermin will er pünktlich sein. Er hat an alles gedacht, Unterlagen,
Mobiltelefon, eine kleine Thermoskanne voll mit Kaffee. Woran er nicht gedacht
hat, ist ein unbeleuchteter LKW-Anhänger, mit dreckigen Reflektoren, der in
einer Kurve abgestellt wurde. Viel zu spät sieht er ihn. Er überlebt diesen
Unfall nur knapp, aber er bleibt für immer ein Pflegefall. Was jetzt folgt,
sind fünf Monate Krankenhaus, zwei Jahre Reha und lebenslang Rollstuhl.
Behinderten-gerechter Umbau des Hauses, Kauf von medizinischen Geräten wie
Rollstuhl, Atemgerät oder orthopädischem Bett. Rund um die Uhr Pflege, immer
wieder unterbrochen durch Klinikaufenthalte. Er wird nie wieder arbeiten
können, seine Erwerbsunfähigkeitsrente reicht nicht mal ansatzweise aus, seinen
Lebensunterhalt zu bestreiten. Ganz zu schweigen von einer Frau und drei
Kindern, zwei davon schulpflichtig, eines mitten im Studium. Es ist nichts mehr
wie zuvor. Man steht im reichen Deutschland vor den Trümmern der Existenz und
ist auf Hilfe von Freunden oder Verwandten angewiesen.

Es kann jeden treffen

Oder betrachten
wir mal die Mutter von zwei Kindern. Alleinerziehend, mit dreiviertel Stelle in
der IT-Branche. Der Vater hat sich getrennt, er schafft es kaum, die
Unterhaltszahlungen regelmäßig zu leisten. Am Anfang war es nur eine Brille mit
20. Dann ein größerer Monitor mit Ende 20. Ihre Augen verschlechtern sich mit
30 Jahren so schnell, dass sie mit Mitte 30 schon 90 % ihrer Sehkraft eingebüßt
hat. Den Beruf als IT-Programmiererin musste sie aufgeben. Hier und da jobbt
sie in einer Telefonhotline für den Bruchteil ihres Programmierer Gehaltes.
Anderes Beispiel: Der Vater einer 16-jährigen Tochter hat Rückenmarkkrebs, er
kann nie wieder schmerzfrei sitzen, stehen oder laufen. Jeden Tag erträgt er
die Schmerzen nur mit hoher Dosis an Morphintabletten. Kann er seinen
Managerposten mit Arbeitszeiten von 12-14 Stunden am Tag noch ausüben? Nicht
mehr dran zu denken. Oder: Jagdunfall mit Mitte 40, Unfall mit dem Quad mit
Ende 20, Sturz mit Ende 40, Herzinfarkt mit Anfang 50, Lungenkrebs mit Mitte
30, Reitunfall mit 50, diverse Autounfälle und schwere Geisteskrankheiten. Was
haben diese Fälle gemeinsam? Sie können alle ihren alten Job nicht mehr
ausüben, die meisten davon haben Familie und Kinder und sie sind alle in meinem
privaten Umfeld passiert. Und sicher habe ich noch ein paar vergessen. Die
Menschen spielen jede Woche Lotto, die Wahrscheinlichkeit von sechs Richtigen
kennt jeder. Die Wahrscheinlichkeit, seinen Job aufgrund eines Unfalls oder
schweren Krankheit nicht mehr ausüben zu können, ist um ein vielfaches höher.
Fragen Sie doch mal Ihren Kunden: „Kennen Sie jemanden, der sechs Richtige im
Lotto hatte?“ Ich kenne keinen. Aber dutzende Fälle, wo ein Ereignis das Leben
komplett existenziell gedreht hat. Nicht nur für die betreffende Person,
sondern für die ganze Familie.

Die Frage
„Werde ich berufsunfähig?“ stellen sich viele Menschen und das völlig zu Recht.
Berufsunfähigkeit kann nach Angaben des statistischen Bundesamtes zu jedem
Alter eintreten. Es lässt sich für niemanden ausschließen, dass man durch Krankheit
oder Unfall seinen Beruf nicht mehr ausüben kann. Die staatlichen Leistungen
und sonstigen Versorgungen reichen im Ernstfall bei Weitem nicht aus, um den
Lebensstandard aufrechtzuerhalten. Alle Personen, die nach dem Jahr 1961
geboren worden sind, erhalten im Falle einer Berufsunfähigkeit durch Unfall
oder Krankheit in der Regel keine Zahlung aus der gesetzlichen
Rentenversicherung, außer es liegt eine komplette Erwerbsunfähigkeit vor.
Erwerbsfähigkeit von sechs Stunden und mehr bedeutet gar keine Erwerbsminderungsrente.
Eine Erwerbsfähigkeit von drei bis unter sechs Stunden immerhin die halbe
Erwerbsminderungsrente, was aber nur ca. 16 % vom letzten Bruttogehalt ist. Und
bei einer Erwerbsfähigkeit von unter drei Stunden wird die volle Erwerbsminderungsrente
fällig. Aber diese beträgt auch nur ca. 32 % vom letzten Bruttogehalt. Und was
viel schlimmer ist: Der Staat kann bei Berufsunfähigkeit außerdem auf alle
üblichen Tätigkeiten verweisen, die der allgemeine Arbeitsmarkt bietet; auch
weniger qualifizierte Tätigkeiten sind zumutbar!

Was ist,
wenn ich krankheitsbedingt arbeitsunfähig bin? Bin ich abgesichert bei längerer
Krankheit? Bei Eintreten einer Arbeitsunfähigkeit kann in der Regel das
bisherige Erwerbseinkommen nicht mehr erwirtschaftet werden. Je nach
Tätigkeitsstatus bzw. Art der Krankenversicherung ergeben sich unterschiedliche
Absicherungssituationen. Krankentagegeld-Fälle dauern immer länger an. Im Falle
einer Arbeitsunfähigkeit aufgrund längerer Krankheit benötigen Sie 100 % des
monatlichen Nettogesamteinkommens (Stufe 2 nach DIN SPEC 77222). Angestellte
Privatversicherte benötigen zusätzlich die Beiträge zur privaten
Kranken-/Pflegeversicherung. Welche gesetzliche Versorgung steht mir zu?
Gesetzlich Versicherte haben bei mehr als sechswöchiger Arbeitsunfähigkeit
Anspruch auf Krankengeld und zwar für längstens 78 Wochen abzüglich
Lohnfortzahlung. Sie müssen aber im Falle des Falles auf rund 25 % ihres
gewohnten Nettoeinkommens verzichten. Seit 1. Januar 2009 haben Selbstständige,
die gesetzlich versichert sind, ihren Anspruch auf Krankengeld verloren. Bei
einer längeren Arbeitsunfähigkeit hat der Selbstständige die finanziellen
Belastungen selber aufzufangen.

Family first

Es gibt in
vielen Bereichen eine Pflicht für Risikolebenversicherungen. In der Regel bei
großen Krediten, wie Immobilienfinanzierungen. Oder einige Firmen schützen sich
damit, indem die Geschäftsführer oder wichtige Gesellschafter mittels Dread
Disease oder Risikoleben abgesichert werden. Und viele Familienväter schließen
diese einfach nur deswegen ab, damit ihre Familie, falls sie den Ernährer
verliert, nicht mittellos dasteht. Aber warum ist dann die Durchdringungsquote
in der BU so gering? Klar, weil sie deutlich teurer ist. Aber will man nicht
sich und seine Familie auch davor schützen? Rechnen Sie Ihren Kunden das vor.
Finden Sie im Falle von Ablehnung oder zu teurer Prämie Alternativen wie Dread
Disease oder EU. Aber lassen Sie ihn und seine Familie nicht im Regen stehen.
Mehr Informationen erhalten Sie beim BU- Expertenservice und/oder in unseren
Sonderheften. (lvs)



Fluch und Segen

News Posted on Wed, January 30, 2019 09:43:11

Aus www.finanzwelt.de

Immer mehr Hausratversicherer setzen auf Smart
Home-Applikationen, mit denen sie Schäden vorbeugen und die
Schadenverarbeitung vereinfachen wollen. Und auch die Kunden finden
zunehmend Gefallen daran, ihr Zuhause mobil zu steuern und zu
überwachen. Doch der Fortschritt hat Lücken und kann Unerwünschtes sogar
herbeiführen.

Das
smarte Zuhause etabliert sich zunehmend. Und wird damit automatisch
auch zu einem Thema für die Hausratversicherung. Allerdings auch dann,
wenn es um die Schadenregulierung geht. Viele Bundesbürger haben
jedenfalls eine konkrete Vorstellung davon, was Smart Home bedeutet und
wie sie es für sich nutzen können. Laut der Untersuchung „Smart Home
Atlas“ der Generali Deutschland AG und devolo kennen 80 % der Befragten
den Begriff Smart Home. Basis ist eine repräsentative Umfrage des
Marktforschungsinstitutes forsa. Über die Hälfte (52 %) hat ein
konkretes Bild davon, dass Smart Home mehr bedeutet, als einen Fernseher
mit dem Internet zu verbinden, nämlich den Einsatz intelligenter
Technologien zur Steigerung von Komfort und Sicherheit. Fast ein Viertel
(24 %) nutzt sie bereits. Auch das Interesse an intelligenten Smart
Home-Services ist spürbar – etwa an smarten Versicherungen: 40 % fänden
es sehr interessant oder interessant, wenn ihre Versicherung Hausrat-
oder Wohngebäudeversicherung mit Smart Home verknüpfen würde, um das
Zuhause noch besser zu schützen. Besonders offen hierfür sind jüngere
Befragte; so zeigen sich bei den 18- bis 29-Jährigen 57 % an smarten
Versicherungen interessiert, bei den 30- bis 44-Jährigen 43 %. Ulrich Rieger,
Chief Insurance Officer P&C der Generali Deutschland AG, sagt zu
den Ergebnissen: „Die Untersuchung zeigt, dass die Mehrheit der
Bundesbürger Smart Home bereits kennt und eine große Zahl von ihnen das
smarte Zuhause bereits nutzt. Dies ist umso bemerkenswerter, als dass es
sich hierbei um einen jungen Markt handelt und ist ein klares Zeichen
dafür, dass der technische Fortschritt des eigenen Zuhauses sehr wichtig
ist.“

Insbesondere Assistance-Leistungen smarter Versicherungen
stoßen auf großes Interesse. Fast ein Drittel der Befragten (32 %) sähe
es positiv, wenn die Versicherung persönliche Notfallkontakte im
Schadenfall alarmieren würde. 30 % interessieren sich an einer
automatischen Abwicklung der Schadenregulierung und 25 % an einer
automatischen Verbindung zum Service-Center der Versicherung. Für 44 %
ist der wichtigste Pluspunkt, das Zuhause vor Einbrüchen zu schützen und
für 29 %, es vor Bränden zu bewahren. Wie eng Smart Home und Sicherheit
in Verbindung gebracht werden, zeigt auch, dass es 57 % für gut halten,
wenn ihr smartes Zuhause bei einem Einbruchsversuch automatisch die
Polizei verständigt. Für 54 % wäre ein automatischer Notruf bei der
Feuerwehr interessant, wenn es brennt oder eine Wasserleitung ausläuft.
Alles gut also? Definitiv nein.

Denn beim Thema Datensicherheit
ist die Bevölkerung gespalten: Rund die Hälfte der Befragten (56 %) hat
Bedenken, von außen manipuliert werden zu können. Die Partner devolo und
Generali legen daher bei ihrer Zusammenarbeit auf Datenschutz besonders
großen Wert. Sie tauschen keine Daten über die installierten Smart
Home-Komponenten oder deren Nutzung aus. Cloud-Server, auf denen Daten
gespeichert werden, sind zudem in Deutschland ansässig und unterliegen
damit den besonders hohen deutschen Datenschutz- und
Sicherheitsvorgaben. Dass dennoch viele Fragen offen sind, sagt Sabine Schäfer,
Abteilungsleiterin Hausrat Vertrag bei der Haftpflichtkasse: „Es sind
Fragen der Datensicherheit eindeutig zu klären: Wem gehören die
übermittelten Daten und wie sicher sind diese – beim Versicherer, beim
Dienstleister und so weiter? Wer sorgt dafür, dass die Technik
einwandfrei installiert ist? Im Schadenfall muss sie installiert sein
und funktionieren, denn Installationsfehler können zu Fehlalarmen und
somit zu Kosten führen. Stichwort After Sales: Wer kümmert sich um
Wartung, Austausch und so weiter?“ Auch Thilo Hahn,
Bereichsleiter Privatkundengeschäft Nichtleben bei der Basler sieht
durchaus Risiken: „Grundsätzlich sehen wir als Versicherer in Smart
Home-Technologien mehr Chancen als Risiken. Intelligente Alarmsysteme
oder Leckageortung reduzieren in der Hausratversicherung den
Schadenaufwand für Einbruchdiebstahl und Leitungswasser. Genau beziffern
können wir das Ausmaß allerdings noch nicht und lassen es deshalb
bislang nicht in die Tarifierung einfließen. Auf der anderen Seite
bestehen Manipulationsrisiken durch Hackerangriffe oder auch der
komplette Ausfall des Systems durch technisches Versagen, bzw.
Fehlbedienung des Benutzers. In solchen Fällen wären Tür und Tor für
Einbrecher geöffnet.“

Vielen Verbrauchern ist aber überhaupt nicht
bewusst, welche Risiken mit der Vernetzung des Hauses verbunden sind
und dass es keine klaren Anforderungen in puncto Sicherheit für diese
Systeme gibt. „Verbraucher müssen klar erkennen können, was sie unter
dem Label ‚Smart Home‘ erwerben“, sagt Dr. Bernhard Gause,
Mitglied der Geschäftsführung im Gesamtverband der Deutschen
Versicherungswirtschaft (GDV) in Berlin. „Viele wiegen sich in einer
gefährlichen Scheinsicherheit.“ Bislang gibt es nämlich keine
verbindlichen Sicherheitsstandards für Smart Home Produkte. Auch nicht
für Geräte, die in der unmittelbaren Privatsphäre der Kunden eingesetzt
werden, wie internetfähige Kameras. Dabei können hier Sicherheitslücken
von Kriminellen genutzt werden, um über das Internet Hausbesitzer aus
der Ferne zu beobachten und den richtigen Zeitpunkt für einen Einbruch
abzupassen. „Es muss klare und für alle Anbieter verbindliche Regeln
geben, um die Cyberrisiken für die Anwender möglichst gering zu halten“,
sagt Gause. Um Cyberrisiken im intelligenten Haus zu minimieren, haben
die deutschen Versicherer einen Anforderungskatalog erstellt. Ihre
zentralen Forderungen: Updates, Support, Datenschutz und neutrale
Zertifizierung. Sicherheitsupdates müssten beispielsweise automatisch
auf die Geräte geladen werden. Zudem müssten Datenschutzbestimmungen
beachtet werden und es müsse ein neutrales Prüfsiegel geben.



Dienstleistung

News Posted on Sun, January 27, 2019 14:32:42

Der Kunde möchte verstehen, wer hinter einer digitalen Dienstleistung steht

Versicherungsmakler haben selbst bei der digitalen Techniken einen
entscheidenden Vorteil: Sie genießen als persönlicher Ansprechpartner
das Vertrauen des Kunden. Diese These vertritt Björn Freter, Gründer und
Geschäftsführer der sum.cumo GmbH, im Interview mit dem
Versicherungsboten. Wie Makler sich technologisch neu orientieren
sollten und wie sie ihre Erfahrungen im Umgang mit Kunden in der
digitalen Welt gewinnbringend einsetzen können, darüber hat der
Versicherungsbote mit Freter gesprochen. Dabei geht es auch um die
Frage, ob Beratungskompetenz und Vertrauen „digitalisierbar“ sein
können.

Versicherungsbote: Wir wissen, dass viele Versicherungsmakler die
aktuellen Digital-Offensiven von Versicherern und Maklerpools mit
Interesse beobachten und die Möglichkeiten auch nutzen, sie aber
zugleich kritisch beäugen. Das Argument: Bedeutet es nicht einen
Vertrauensverlust, wenn der Makler nun verstärkt über digitale Medien
mit seinem Kunden kommuniziert – und könnte dieser nicht gleich zu den
Digitalanbietern abwandern?

Björn Freter: Ob Vertrauen und Beratungskompetenz
digitalisierbar sind, ist eine der wesentlichen Fragestellungen, in
deren Beantwortung der Schlüssel zum Erfolg in der digitalen
Versicherungswelt liegt. Oftmals wird hier aber in die falsche Richtung
gedacht. Online-Abschluss-Möglichkeiten und Self-Service-Portale werden
von traditionellen Vertriebskanälen allgemeinhin als Gefahr gesehen,
sich selber abzuschaffen. Schließlich kann der Kunde nun also auch ohne
Mithilfe eines Menschen einen Kauf tätigen und Verwaltungsaufgaben
erledigen. Auch Vergleichsmöglichkeiten stehen dem Kunden heutzutage
über Online-Plattformen wie Check24 oder Verivox zur Verfügung und
suggerieren zumindest eine ähnliche Qualität bei der Unterstützung der
Auswahl der richtigen Versicherungslösung. Der Makler befürchtet, den
Bezug zum Kunden zu verlieren und wesentliche Kundenbindungsgespräche
nicht mehr führen zu können. Doch genau diese Skepsis verhindert im
Zweifel, dass sie diese Technik zu ihrem eigenen Vorteil nutzen.

Ist es nicht grundsätzlich nachvollziehbar, dass der Makler sich
durch das digitale Angebot einer neuen Konkurrenzsituation
gegenübergestellt fühlt? Wieso sollte er also genau hier aktiv
mitmachen?

Die oftmals abwehrende oder ängstliche Haltung der traditionellen
Kanäle gegenüber der digitalen Welt verhindert den Blick auf das
Wesentliche: grundsätzlich vertrauen Menschen in Personen und
Unternehmen mit starken Marken und Persönlichkeiten, andererseits sind
sie speziell Finanzdienstleistern oder Versicherungsgesellschaften eher
kritisch gegenüber eingestellt. Sie möchten verstehen, wer „hinter einer
digitalen Dienstleistung steht“. Hier sind persönlich geführte, auch
kleine oder mittlere Maklerunternehmen großen Maklerorganisationen oder
digitalen Aggregator-Riesen theoretisch sogar überlegen, nutzen ihre
Chancen jedoch zu wenig.

Welche Maßnahmen können Makler denn konkret ergreifen, um
erfolgreich in der digitalen Welt mitzumischen und dabei gleichzeitig
ihre persönliche Bindung zum Kunden nicht zu verlieren?

Wer heutzutage als Online-Marke im Direktvertrieb durchstartet, würde
sich wünschen, über genau das zu verfügen, was etablierte Makler oftmals
bereits besitzen. Einen persönlich bekannten, vielleicht sogar „treuen“
Kundenstamm, der einen weiterempfiehlt und den man gut einschätzen
kann. Dieses Vertrauen muss in die Online-Welt transportiert werden.
Eine professionelle Website mit öffentlichen Kundenbewertungen und klar
kommunizierten Service-Versprechen bei Rückfragen geben dem Kunden den
Zugang zum Besten aus beiden Welten. Alleine die Sicherheit, dass ich
als Kunde immer mit einem echten Menschen sprechen könnte, führt oftmals
dazu, dass Vertrauen aufgebaut wird und schlussendlich doch der
zeitsparende Weg über das Online-Tool genutzt wird. Wer auf seiner
eigenen Online-Präsenz also digitale Werkzeuge anbietet und gleichzeitig
bei Rückfragen schnell und kompetent reagiert, verbindet die alte und
neue Welt potentiell sehr erfolgreich.

Verliert der Makler aber nicht dennoch wichtige Gesprächsmomente mit seinen Kunden, wenn er ihnen Online-Tools anbietet?

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Wir müssen da realistisch bleiben – nicht alle Versicherungsprodukte
können heute bereits adäquat online abgebildet werden. Schlussendlich
bieten die Versicherer selber noch nicht alles online an. Der Makler hat
also die Möglichkeit, genau die Produkte für den eigenen
Online-Vertrieb und Self-Services auszuwählen, die er heute zwar
anbieten können muss, die aber grundsätzlich eher Arbeit als Umsatz
bescheren. Eine nachgelagerte E-Mail oder ein persönlicher Anruf an den
Kunden mit dem Angebot weiterer Unterstützung oder sinnvollen Hinweisen
zu anderen Produkten werden in der Regel sehr gut angenommen. Wenn ein
reiner Online-Player so etwas macht, wird es als störende Werbung
wahrgenommen – ein klarer Vorteil also für den Makler. Die persönliche
Betreuung kann also überall dort erhalten werden, wo sie allen
Beteiligten den meisten Mehrwert bringt.

Von Mirko Wenig



Finanznot durch Krebs

News Posted on Thu, March 22, 2018 16:07:52

Zunächst ein Hinweis:
Über Versicherungen-Select, gibt es die Möglichkeit sich gegen erhöhte Kosten
im Krankheitsfall durch Krebs, abzusichern. Bitte nachfragen.

„Niemand fühlt sich zuständig“: Krebspatientin rutscht durch Krankheit in
Finanznot

22.3.2018 –
Alex B. kämpft seit 2010 gegen ihre Krebserkrankung. Heilung ist
ausgeschlossen. Als wäre diese psychische Belastung nicht genug, weiß sie im
Moment nicht, mit welchem Geld sie den kommenden Monat überstehen soll……..

———————————————————————————————-
Bei einer langwierigen Krebserkrankung kann es schnell zu finanziellen
Belastungen durch zusätzliche Ausgaben kommen, die ggf. nicht von der
Krankenkasse bezahlt werden.
Ob Spezialistenbehandlung im Ausland oder die Anwendung alternativer
Heilmethoden – im Krebsfall wird die vereinbarte Versicherungssumme ausgezahlt,
ohne Wenn und Aber.

Vorsorge treffen mit der Krebs Versicherung

In
Deutschland leiden aktuell mehr als 1,5 Millionen Menschen an einer Krebserkrankung.
Etwa 500.000 Neuerkrankungen kommen jährlich hinzu. Dabei sind Frauen am
häufigsten von Brustkrebs und Männer von Prostatakrebs betroffen.

Heute können
viele Krebsarten gut behandelt und sogar geheilt werden. Daher ist eine
regelmäßige und frühzeitige Vorsorge umso wichtiger. Insbesondere, weil Krebs
jeden treffen kann, auch Kinder.

Die Deutsche
KrebsVersicherung bietet Ihnen 2 Bausteine für eine umfangreiche Absicherung.
Sie genießen eine umfassende Vorsorge, die über den Schutz der gesetzlichen
Krankenkassen hinausgeht. Zusätzlich erhalten Sie bei der Diagnose Krebs eine
finanzielle Soforthilfe, die Ihnen zur freien Verfügung steht.

Beispiele:

Vorsorgemaßnahmen

Nutzen Sie
moderne Möglichkeiten zur Früherkennung von Krankheiten und vorbeugende
Maßnahmen, wie:

Spezielle Krebsvorsorge für Frauen und Männer,
wie Mammographie oder PSA-Test

Hautkrebs-Screening mittels Auflichtmikroskopie oder
Video-Dermatoskopie

Darmspiegelung

Schutzimpfung gegen Gebärmutterhalskrebs (HPV)

Stressbewältigungsprogramme, Raucherentwöhnung
und Ernährungsberatung

Oder

Finanzielle Soforthilfe

Mit dem finanziellen Polster der Krebs Versicherung
konzentrieren Sie sich ganz auf die Heilung.

Soforthilfe bis zu 10.000 €

Einfache ärztliche Diagnose genügt für die Auszahlung

Soforthilfe steht zur freien Verfügung

Sofort Leistung ohne Wartezeit

Versicherungen-Select
Bitte wenden Sie sich vertrauensvoll an uns, bevor die Diagnose bekannt ist.



Wann ändert die EZB ihren geldpolitischen Kurs?

News Posted on Tue, September 12, 2017 16:57:10

Wann ändert die EZB ihren geldpolitischen Kurs?

Die EZB steckt in der Klemme: Aufgrund der niedrigen
Inflation und des zu starken Euros ist eine Fortführung der aktuellen
Geldpolitik die beste Option. Jedoch stößt das Anleihekaufprogramm wohl
bald an seine Grenzen. Baufinanzierer können sich noch über kurzfristig
niedrig bleibende Zinsen freuen, die Frage ist nur wie lange noch.

Aufgrund der andauernden Erholung der europäischen Wirtschaft fordern
immer mehr Banken, Marktexperten und Politiker, besonders aus
Deutschland, die EZB dazu auf, ihre Geldpolitik zu ändern. Die
Einschätzung wird von der EZB zwar grundsätzlich geteilt, jedoch spricht
die Entwicklung einiger ökonomischer Eckdaten gegen ein Ende des
Anleihekaufprogramms und der Niedrigzinsen. Ein Problem ist die niedrige
Inflation, die mit ca. 1,3 % weit unter der Zielmarke von 2 % liegt.
Auch hat aufgrund der starken Wirtschaft der Euro seit Jahresbeginn um
10 % gegenüber dem US-Dollar zugelegt. In der Folge werden Produkte aus
der Eurozone teurer, was den Export schwächt. Da gleichzeitig Importe
günstiger werden, kann die Inflation nicht weiter nach oben gehen.
Sollte die EZB von ihrer aktuellen Geldpolitik abrücken, könnte die
Inflation noch schwächer ausfallen und damit im schlimmsten Fall sogar
Deflation drohen. Deshalb sprach sich der EZB Präsident Mario Draghi kürzlich davon, dass der starke Eurokurs Unsicherheit bereite und deshalb überwacht werden müsse.

EZB muss sich bald entscheiden

Da das Anleihekaufprogramm der EZB am Ende des Jahres ausläuft, muss
die Zentralbank bald eine Entscheidung diesbezüglich treffen. Eine
nochmalige Verlängerung könnte schwierig werden, denn im nächsten
Frühjahr könnten die eigenen Ankaufgrenzen bei den Anleihekäufen
erreicht werden. Auch wenn die Entscheidung über das weitere Vorgehen
erst mal vertagt wurde, bleibt der EZB nur wenig zeitlicher Spielraum.

Eine mögliche Entscheidungshilfe könnte der EZB nächste Woche von
Westen her kommen: Am 20. September erfolgt der erste Zinsentscheid der
Fed nach der Sommerpause. Vom Markt werden jedoch vorerst keine weiteren
Zinserhöhungen erwartet. Wahrscheinlicher ist dieser Schritt erst für
Dezember oder sogar das kommende Jahr. Vielmehr wird erwartet, dass die
Fed nächste Woche den Beginn der Bilanzreduzierung beschließen wird.

Entwicklung der Baufinanzierungszinsen:

Von der Entwicklung der Leitzinsen ist auch die Entwicklung der
Baufinanzierungszinsen abhängig. Die Bestzinsen für 10-jährige
Hypothekendarlehen vollzogen seit Anfang August einen zyklischen
Rückgang. „Von 1,16 % ging es bis Anfang September auf 1,02 Prozent
zurück“, erläutert Jörg Haffner, Geschäftsführer der
Qualitypool GmbH. „Seit dem Höchststand im Juli sind es 20 Basispunkte.
Diese rückläufige Entwicklung der letzten sechs Wochen wird aber
voraussichtlich nicht von Dauer sein. Zwar fehlen aktuell die Impulse
für einen neuerlichen Zinsanstieg. Es ist aber davon auszugehen, dass
die Anleihen- und Zinskurse – auch im Zuge neuer Maßnahmen der
Notenbanken − in den nächsten Monaten wieder in Bewegung geraten.
Entsprechend sollten die Baufinanzierungszinsen im nächsten Jahr
tendenziell steigen.“

Nach Meinung von Haffner tun Baufinanzierungsmakler in diesen Zeiten
gut daran, ihren Kunden die aktuelle Zinssituation mit ihren Chancen und
Risiken ausführlich darzulegen: „Wer aktuell nach einer Immobilie
sucht, kann nach wie vor von sehr niedrigen Zinsen profitieren. Für die
kommenden Monate ist auch nicht mit sprunghaften Anstiegen der Zinsen zu
rechnen. Es sollte also keinesfalls Panik unter den
Baufinanzierungskunden aufkommen.“ Mit einem zügigen Abschluss in den
nächsten Monaten können Baufinanzierer unter Umständen gutes Geld
sparen. Angesichts hoher Immobilienpreise, vor allem in den
Ballungsräumen, könnten sich leichte prozentuale Veränderungen der
Baufinanzierungszinsen bereits deutlich auf die Finanzierungskosten
auswirken.

Qualitypool erwartet kurzfristig seitwärts schwankende Zinsen und rechnet langfristig mit steigenden Zinsen. (ahu)



Renteneintritt

News Posted on Fri, September 08, 2017 10:24:28

DIA schlägt Korridor vor

Das Renteneintrittsalters wird spätestens seit dem Fernsehduell
zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und SPD-Kanzlerkandidat
Martin Schulz wieder heiß diskutiert. Diese Diskussion wird der heutigen
Arbeitswelt jedoch nicht mehr gerecht, mahnt das Deutsche Institut für
Altersvorsorge (DIA).

Der Vorschlag des Instituts ist als direkte Reaktion auf die neu angefachte Diskussion um eine Anhebung des Renteneintrittsalters auf 69 oder 70 Jahre zu verstehen.

Laut Klaus Morgenstern, Sprecher des DIA, geht diese Diskussion an der Realität im Jahre 2017, in der immer weniger starre Erwerbsbiografien existieren, vorbei.

Er fordert: “Anstatt sich in politische Grabenkämpfe über das
richtige Rentenalter zu begeben, sollten die politischen Parteien über
ein Konzept des Übergangs von der Erwerbsphase in die Rentenzeit
nachdenken, dass unserer veränderten Lebenswelt entspricht.“

Flexibler Renteneintritt für mehr Freiheit

“Ein flexibler Alterskorridor mit einer vom Renteneintritt abhängigen Rentenhöhe
wäre eine konsequente Weiterentwicklung des schon bestehenden Systems
der Zu- und Abschläge in der gesetzlichen Rentenversicherung“, erläutert
Morgenstern weiter.

Dieser Korridor für den Renteneintritt ermögliche den Menschen eine selbst verantwortende Lebensgestaltung im Alter und solle ab 2030 in Kraft treten, nachdem die schrittweise Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 67 beendet ist.

Die genauen Mindest- und Maximalalter des Korridors seien
dabei weniger wichtig als der generelle Umstieg auf ein zeitgemäßeres
System. Die im Oktober 2016 beschlossene Flexi-Rente sei ein erster Schritt auf diesem Weg. (bm)



Klettern durchs Fenster kann Arbeitsweg sein

News Posted on Mon, September 04, 2017 15:43:39

Klettern durchs Fenster kann Arbeitsweg sein!

Die Unfallversicherung für den Weg zur Arbeit gilt ausnahmsweise auch
dann, wenn der Arbeitsweg durch ein Fenster führt, weil andere Wege
versperrt sind. Dies hat das Bundessozialgericht in Kassel entschieden,
wie “Spiegel online” berichtet.

Demnach gaben die Richter einem Mann Recht, der beim Klettern auf ein
Vordach gestürzt war. Er konnte nicht wie üblich durch das Treppenhaus
zur Arbeit gehen, weil ihm sein Schlüssel beim Aufschließen der
Wohnungstür abgebrochen war.

Der Kläger stürzte beim Klettern und brach sich dabei den rechten Unterschenkel. Die Berufsgenossenschaft lehnte eine Unfallentschädigung ab, weil der Mann sich auf dem Vordach noch nicht im öffentlichen Raum befunden habe.

Doch darauf komme es nicht an, so das Bundessozialgericht laut
“Spiegel online”. Entscheidend sei vielmehr, ob sich ein Arbeitnehmer
“auf einem unmittelbaren Weg zu seiner Betriebsstätte” befinde. Das sei
hier der Fall gewesen.

Weg durchs Fenster muss “objektiv geeignet” sein

Die Richter betonten aber auch, das das Urteil “kein Freibrief für
Kletterer” sei. Wenn der normale Weg durch Wohnungstür und Treppenhaus
frei sei, seien Klettereien nicht versichert. Außerdem müsse der Weg
durchs Fenster “objektiv geeignet” sein.

In zwei weiteren Urteilen hat das Bundessozialgericht laut “Spiegel
online” entschieden, dass bei einer privaten Unterbrechung einer
Autofahrt zur Arbeit der Versicherungsschutz erst dann wieder auflebt, wenn der Arbeitnehmer zur Weiterfahrt wieder im Auto sitzt. (kb)



Bessere Regionalklassen für über fünf Millionen Autofahrer

News Posted on Thu, August 31, 2017 15:15:55

Bessere Regionalklassen für über fünf Millionen Autofahrer

Nach der am Mittwoch veröffentlichten Regionalstatistik des GDV
profitieren zukünftig 5,5 Millionen Autofahrer in 67 Bezirken von
besseren Regionalklassen in der Kfz-Haftpflichtversicherung. 3,6
Millionen Fahrer in 41 Bezirken werden heraufgestuft.

Besonders
gute Schadensbilanzen ergeben sich für Autofahrer in Brandenburg,
Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern.

In 305 Zulassungsbezirken beziehungsweise für 31 Millionen
Kfz-Haftpflichtversicherte bleiben die Regionalklassen des Vorjahres
erhalten.

Hintergrund: Der GDV berechnet jedes Jahr die Schadensbilanzen der
rund 400 Zulassungsbezirke in Deutschland und teilt die Bezirke in
Regionalklassen ein.

Besonders gute Schadensbilanzen ergeben sich nach Angaben des GDV wie
in den Vorjahren für Autofahrer in Brandenburg, Schleswig-Holstein,
Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern. Die bundesweit beste
Schadensbilanz in der Kfz-Haftpflichtversicherung
errechneten die Statistiker für den Zulassungsbezirk Elbe-Elster in
Brandenburg. Dort lag der Indexwert fast 30 Prozent unter dem
bundesweiten Durchschnitt.

Kaum Änderungen bei Kasko-Versicherungen

Hohe Regionalklassen gelten insbesondere in Großstädten sowie in
Teilen Bayerns. Die schlechteste Schadensbilanz hatte wie bereits im
Vorjahr Offenbach am Main, dort lag der Indexwert knapp 34 Prozent über
dem Bundesdurchschnitt.

In den Kasko-Versicherungen
ändert sich nach Angaben des Verbandes durch die aktuelle
Regionalstatistik nur wenig: Für 29 Millionen der über 34 Millionen
Voll- oder Teilkaskoversicherten bleibt alles beim Alten. 2,8 Millionen
Kaskoversicherte rutschen in niedrigere, 2,6 Millionen in höhere
Regionalklassen. (dpa-AFX)



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